Herend: 200 Jahre ungarische Porzellankunst entdecken
Die Porzellanmanufaktur Herend feiert in diesem Jahr ihr 200-jähriges Bestehen und gilt damit als eines der bedeutendsten Symbole europäischer Kunsthandwerkskultur. Anlässlich des Jubiläums präsentieren Museen, Paläste und Schlösser in ganz Ungarn außergewöhnliche Sonderausstellungen, die Herend-Porzellan in historischen und zeitgenössischen Kontexten zeigen. Besucherinnen und Besucher können nicht nur einzigartige Exponate bewundern, sondern auch aktiv in die Herstellungswelt eintauchen. Das Jubiläumsjahr verwandelt Ungarn so in eine kulturhistorische Reiseroute, die weit über eine klassische Museumsbesichtigung hinausgeht.
Inhaltsverzeichnis
🏺 Zwei Jahrhunderte Herend: Was diese Manufaktur so besonders macht

Es gibt nur wenige Marken auf der Welt, die auf Königshöfen ebenso zu Hause sind wie auf den Siegerpodesten der Formel 1. Herend ist eine davon. Seit 200 Jahren entstehen in der kleinen Stadt Herend, unweit des Balatons im Westen Ungarns, Porzellanobjekte von weltweitem Renommee, vollständig in Handarbeit gefertigt und bemalt. Kein Maschinendruckmuster, kein industrieller Farbauftrag: Jedes Stück ist ein Unikat, dessen Entstehung Stunden, manchmal Tage in Anspruch nimmt.
Die Manufaktur lieferte über die Jahrhunderte an europäische Königshäuser, an Staatsgäste und an internationale Sammlungen. Dabei sind es vor allem die klassischen Dekore, die bis heute die Identität der Marke prägen. Namen wie Victoria, Rothschild oder Apponyi stehen nicht nur für bestimmte Blumen- und Faunenmuster, sondern für ganze Epochen der europäischen Tafelkultur. Wer sich für das Thema interessiert, findet im Jubiläumsjahr in Ungarn außergewöhnlich viele Gelegenheiten, diese Geschichte hautnah zu erleben.
Die wichtigsten Dekore von Herend im Überblick
| Dekor | Charakteristik | Historischer Hintergrund |
|---|---|---|
| Victoria | Schmetterlinge und exotische Blüten | Benannt nach Königin Victoria von England, die das Muster bei der Weltausstellung 1851 bestellte |
| Rothschild | Vögel, Schmetterlinge, Insekten | Auftragsarbeit für die Bankiersfamilie Rothschild, heute eines der begehrtesten Sammlerdekore |
| Apponyi | Farbenfrohe Blüten und Vögel in Blau-Grün-Tönen | Inspiriert von chinesischem Porzellan, seit dem 19. Jahrhundert ein Markenkern von Herend |
🎨 Die Sonderausstellung „Bicentenary – Herend“ im Porzellanmuseum
Das Herzstück der Jubiläumsfeierlichkeiten befindet sich direkt am Ursprungsort: Das Porzellanmuseum Herend zeigt noch bis in den Herbst die umfassendste Retrospektive, die jemals zur Geschichte dieser Manufaktur zusammengestellt wurde. Die Ausstellung trägt den Titel „Bicentenary – Herend“ und präsentiert eine sorgfältig kuratierte Auswahl bedeutender Werke aus zwei Jahrhunderten.
Dabei erzählen nicht nur die Exponate selbst, sondern auch der Kontext ihrer Entstehung eine fesselnde Geschichte: historische Auftragsarbeiten für europäische Adelshäuser, gestalterische Meilensteine in der Entwicklung einzelner Dekore, technische Innovationen im Brennprozess und künstlerische Weiterentwicklungen, die Herend bis in die Gegenwart modern gehalten haben. Die Ausstellung richtet sich sowohl an eingefleischte Porzellanfans als auch an Reisende, die zum ersten Mal mit dem Thema in Berührung kommen und von der schieren Präzision der Handarbeit überrascht werden möchten.
Was Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung erwartet
- Ikonische Dekore wie Victoria, Rothschild und Apponyi in seltenen historischen Ausführungen
- Bedeutende Auftragsarbeiten für europäische Königshäuser und Adelsfamilien
- Dokumentation gestalterischer Meilensteine in der 200-jährigen Geschichte
- Einblick in die handwerkliche Entwicklung von Brenntechniken und Bemalung
- Begleitende Informationen auf Deutsch und Englisch
🔍 Herend Factory Visitor Experience: Hinter den Kulissen der Manufaktur
Wer verstehen möchte, warum Herend-Porzellan weltweit so geschätzt wird, sollte die Manufaktur selbst besuchen. Die sogenannte Herend Factory Visitor Experience bietet einen der seltensten Einblicke, die in der Welt des Kunsthandwerks überhaupt möglich sind: Besucherinnen und Besucher begleiten echte Handwerkerinnen und Handwerker durch den gesamten Produktionsprozess.
Das beginnt beim Formen der Rohlinge aus feinstem Porzellanmasse und setzt sich fort über den Brennprozess, der Temperaturen von über 1.300 Grad erfordert, bis hin zur aufwendigen Handbemalung. Hier zeigt sich, was Herend von industriell gefertigtem Tafelgeschirr unterscheidet: Jede Linie, jede Blüte, jeder Schmetterling wird von einer menschlichen Hand aufgebracht, mit einem Pinsel und jahrzehntelanger Erfahrung im Rücken.
Interaktive Workshops für aktive Entdeckerinnen und Entdecker
Der Besuch der Fabrik geht weit über das passive Zuschauen hinaus. In interaktiven Workshops können Gäste selbst:
- Porzellan in klassischen Herend-Dekoren bemalen
- Porzellane Figuren zusammensetzen und verstehen, wie Einzelteile gefügt werden
- Erfahrenen Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern direkt über die Schulter schauen
- Das Manufakturmuseum mit historischen Sammlungen besichtigen
Das generationsübergreifende Wissen, das hier weitergegeben wird, ist Teil des immateriellen Kulturerbes Ungarns. Wer einmal gesehen hat, wie viel Konzentration, Präzision und Leidenschaft in einem einzigen Teller stecken, betrachtet das Thema Tischkultur mit anderen Augen.
🗺️ Die Jubiläums-Kulturroute: Herend in ganz Ungarn erleben

Das Besondere am Jubiläumsjahr ist, dass die Feierlichkeiten sich nicht auf die Stadt Herend beschränken. Eine Reihe von Ausstellungen an historischen Orten in ganz Ungarn formt eine kulturhistorische Reiseroute, die sich ideal mit einer Ungarn-Reise verbinden lässt. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Stationen im Überblick:
| Ort | Ausstellung / Veranstaltung | Besonderheit |
|---|---|---|
| Herend (Porzellanmuseum) | „Bicentenary – Herend“ | Umfassendste Retrospektive zur 200-jährigen Geschichte der Manufaktur, noch bis Herbst |
| Herend (Manufaktur) | Factory Visitor Experience | Einblick in den Produktionsprozess, Workshops, historische Sammlungen |
| Budapest (Palais Herend) | Kreativ-Workshops | Eigene Porzellanrose gestalten, Porzellanmalerei ausprobieren |
| Budapest (Pesti Vigadó) | Jubiläumssonderausstellung | Neorenaissance-Ambiente direkt an der Donau, Ausstellung noch bis Ende August |
| Budapest (Zichy-Palais) | „Centuries in Dialogue“ | Dialog zwischen Herend-Porzellan, historischer Architektur und zeitgenössischem Design |
| Fertőd (Schloss Esterházy) | „Courtly Splendor, Contemporary Radiance“ | Herend-Porzellan im Ambiente europäischer Hofkultur |
Budapest als Einstiegspunkt für die Herend-Reiseroute
Wer eine Ungarn-Reise plant und nicht direkt nach Herend fahren kann oder möchte, findet in Budapest gleich drei hervorragende Möglichkeiten, die Welt der Manufaktur kennenzulernen. Das Palais Herend in der ungarischen Hauptstadt ist dabei mehr als ein Geschäft: Es ist ein Erlebnisraum, in dem Besucherinnen und Besucher aktiv kreativ werden können. Wer möchte, gestaltet hier seine eigene Porzellanrose nach klassischen Herend-Techniken, eine Erinnerung, die sich so leicht nicht überbieten lässt.
Das Pesti Vigadó, ein prächtiges Konzert- und Kulturhaus im Neorenaissance-Stil unmittelbar an der Donau, bietet bis Ende August den elegantesten Rahmen, den man sich für eine Porzellanausstellung vorstellen kann. Die Architektur des Gebäudes und die Exponate ergänzen sich auf eine Weise, die aus dem Besuch ein ästhetisches Gesamterlebnis macht.
Im Zichy-Palais setzt die Ausstellung „Centuries in Dialogue“ auf einen anderen Ansatz: Hier wird Herend nicht als museales Kulturgut präsentiert, sondern als lebendige Tradition, die mit zeitgenössischem Design und einem vielseitigen Kulturprogramm in einen echten Dialog tritt. Besonders empfehlenswert für Besucherinnen und Besucher, die gerne über den Tellerrand schauen.
Schloss Esterházy in Fertőd: Porzellan und Hofkultur
Wer die Reiseroute über Budapest hinaus verlängern möchte, sollte Schloss Esterházy in Fertőd nicht auslassen. Das prächtige Barockschloss im Nordwesten Ungarns, das oft als „ungarisches Versailles“ bezeichnet wird, beherbergt mit „Courtly Splendor, Contemporary Radiance“ eine Ausstellung, die Herend-Porzellan in genau jenem Umfeld präsentiert, in dem es historisch seinen Platz hatte: an fürstlichen Tafeln, in glänzenden Festsälen, umgeben vom Glanz einer europäischen Hofkultur, die heute nur noch in solchen Räumen spürbar ist.
✈️ Praktische Tipps für die Reise nach Ungarn
Ungarn ist von Deutschland aus gut erreichbar, per Flugzeug ebenso wie mit dem Zug oder dem Auto. Budapest wird von mehreren deutschen Flughäfen aus direkt angeflogen. Wer die Jubiläums-Kulturroute entlang mehrerer Stationen abfahren möchte, empfiehlt sich die Anreise mit dem Mietwagen ab Budapest. Die Distanz von Budapest nach Herend beträgt rund 130 Kilometer, die Strecke nach Fertőd rund 200 Kilometer. Beide Ziele lassen sich gut mit einem Aufenthalt am Balaton kombinieren.
Ungarn als Reiseziel im Überblick
- Mehr als 700 Schlösser und Burgen im ganzen Land
- Der Balaton (Plattensee) als größter Binnensee Mitteleuropas mit mediterranem Flair
- Hévíz: der größte natürliche Thermalsee der Erde, unweit von Herend gelegen
- Über 1.500 Thermalquellen, davon 350 staatlich anerkannte Heilwässer
- Budapest mit Jugendstil, Kaffeehauskultur, Thermalbädern und Donaupromenade
- Die Puszta: Europas größte Graslandschaft und UNESCO-Welterbe
Weitere Informationen zur Reiseplanung bietet das ungarische Tourismusamt auf visithungary.com/de sowie auf spiceofeurope.de. Zusätzliche Inspirationen gibt es auf den Social-Media-Kanälen des Tourismusamtes bei Instagram (@visithungary), YouTube, TikTok (@visit_hungary) und Facebook.
🛫 Parken und Übernachten am Flughafen: Gut vorbereitet in den Ungarn-Urlaub starten
Wer von Deutschland aus nach Budapest fliegt, beginnt die Reise oft am heimischen Flughafen. Damit der Start entspannt gelingt, lohnt sich ein Blick auf die Angebote für Flughafenparken und Flughafenhotels bei park-sleep-fly.net. Ob ein frühes Abflugdatum ein Übernachten am Flughafen sinnvoll macht oder ob der eigene Wagen während der Reise sicher und günstig untergebracht werden soll: Auf den folgenden Seiten werden alle verfügbaren Optionen übersichtlich dargestellt.
- Alle Parkangebote an deutschen Flughäfen im Überblick
- Alle Hoteloptionen an deutschen Flughäfen im Überblick
Das Wichtigste auf einen Blick
Die Porzellanmanufaktur Herend feiert in diesem Jahr ihr 200-jähriges Bestehen mit einem umfangreichen Jubiläumsprogramm, das sich über ganz Ungarn erstreckt. Die wichtigsten Punkte:
- Die Sonderausstellung „Bicentenary – Herend“ im Porzellanmuseum Herend läuft noch bis in den Herbst und zeigt die bislang umfassendste Retrospektive zur Geschichte der Manufaktur.
- Die Herend Factory Visitor Experience ermöglicht einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen der vollständig handwerklichen Produktion, inklusive interaktiver Workshops.
- In Budapest bieten Palais Herend, Pesti Vigadó (bis Ende August) und Zichy-Palais weitere Ausstellungen und Kreativerlebnisse rund um Herend-Porzellan.
- Schloss Esterházy in Fertőd präsentiert Herend im Ambiente europäischer Hofkultur.
- Die Jubiläumsstationen lassen sich hervorragend mit einer Reise an den Balaton oder nach Budapest kombinieren.
- Die Anreise aus Deutschland gelingt per Direktflug nach Budapest, anschließend empfiehlt sich ein Mietwagen für die Kulturroute.
Wer eine Reise nach Ungarn antritt
Und wer dann und dort mit offenen Augen durch Manufakturen, Paläste und Badeanlagen streift, nimmt am Ende mehr mit als schöne Fotos. Er oder sie erlebt, wie es sich anfühlt, als Gast willkommen zu sein, wenn ein fremdes Land seine Geschichte, seine Handwerkskunst und seinen Alltag bereitwillig teilt. Dieses Gefühl kennen wir alle vom Reisen: Man kommt an, man ist fremd, und dann öffnen sich Türen. In einem Budapester Kaffeehaus, in einer Herend-Werkstatt, am Ufer des Balatons. Es ist kein besonderes Verdienst des Gastes, es ist die Großzügigkeit der Gastgeber. Und wenn wir ehrlich sind: Genau dasselbe Erlebnis wünschen sich auch die Menschen, die nach Deutschland kommen, ob für ein Wochenende oder für länger. Die goldene Regel des Reisens lautet nicht anders als die des täglichen Miteinanders: Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest, wenn du ankommst, dich orientierst und dich fragst, ob du herzlich willkommen bist. Ein Land, das so gerne bereist wird wie Deutschland, weiß, wie wertvoll dieses Willkommen ist. Und es hat allen Grund, es auch selbst zu geben. #wirsindmehr
Häufige Fragen: Fachbegriffe rund um Herend und Porzellankunst
Was ist eine Porzellanmanufaktur?
Eine Porzellanmanufaktur ist ein Betrieb, in dem Porzellanwaren überwiegend oder vollständig in handwerklicher Einzelfertigung hergestellt werden, im Unterschied zur industriellen Massenproduktion. Das Wort „Manufaktur“ leitet sich vom lateinischen „manu factum“ ab, also „von Hand gemacht“. Bei Herend bedeutet das konkret: Jedes Objekt wird von spezialisierten Handwerkerinnen und Handwerkern geformt, glasiert, gebrannt und von Hand bemalt. Das Wissen über Brenntemperaturen, Farbmischungen und Pinseltechnik wird innerhalb der Manufaktur über Generationen weitergegeben.
Was bedeutet „Dekor“ im Kontext von Porzellan?
Ein Porzellan-Dekor bezeichnet das aufgebrachte Muster oder Motiv, das die Oberfläche eines Porzellanobjekts schmückt und es gestalterisch definiert. Bei Herend sind Dekore wie Victoria, Rothschild oder Apponyi keine bloßen Verzierungen, sondern eigenständige Entwürfe mit historischem Ursprung, die über Jahrzehnte verfeinert wurden. Jeder Dekor ist durch konkrete Farbkombinationen, Motivwahl und Pinselführung klar definiert und wird bei Herend nach wie vor ausschließlich von Hand aufgetragen.
Was ist die Herend Factory Visitor Experience?
Die Herend Factory Visitor Experience ist ein strukturiertes Besuchsprogramm, das Gäste durch die aktiven Produktionsbereiche der Manufaktur Herend führt und dabei den gesamten Herstellungsprozess von Porzellan erlebbar macht. Dazu gehören das Formen der Rohlinge, das Brennen im Hochtemperaturofen und die Handbemalung durch spezialisierte Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker. Das Programm beinhaltet außerdem interaktive Workshops, das Manufakturmuseum und historische Sammlungen.
Was ist das Pesti Vigadó in Budapest?
Das Pesti Vigadó ist ein historisches Konzert- und Kulturgebäude in Budapest, das im Neorenaissance-Stil errichtet wurde und direkt an der Donau liegt. Es zählt zu den bedeutendsten Kulturstätten der ungarischen Hauptstadt und wird regelmäßig für Ausstellungen, Konzerte und Kulturveranstaltungen genutzt. Im Rahmen des Herend-Jubiläums beherbergt es bis Ende August eine Sonderausstellung, bei der das Zusammenspiel von prachtvollen Innenräumen und feinem Porzellan besonders eindrucksvoll wirkt.
Was ist Schloss Esterházy und wo liegt es?
Schloss Esterházy ist ein barockes Schlossensemble in Fertőd im Nordwesten Ungarns, das im 18. Jahrhundert für die Adelsfamilie Esterházy errichtet wurde und wegen seiner architektonischen Pracht häufig als „ungarisches Versailles“ bezeichnet wird. Das Schloss ist eines der bedeutendsten Barockbauwerke Mitteleuropas und beherbergt im Rahmen des Herend-Jubiläums die Ausstellung „Courtly Splendor, Contemporary Radiance“, die Herend-Porzellan im authentischen Ambiente europäischer Hofkultur präsentiert.
Was ist immaterielles Kulturerbe?
Immaterielles Kulturerbe bezeichnet tradiertes Wissen, Fertigkeiten, Praktiken und Ausdrucksformen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden und einer Gemeinschaft Identität und Kontinuität verleihen. Im Unterschied zum materiellen Kulturerbe, also etwa Bauwerken oder Kunstwerken, ist das immaterielle Kulturerbe an Menschen und ihre lebendige Praxis gebunden. Das handwerkliche Wissen der Herend-Manufaktur, insbesondere die Techniken der Porzellanformung und Handbemalung, gilt als Teil dieses lebendigen kulturellen Erbes Ungarns.
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