Jugend forscht am Münchner Airport 2026: Talente zeigen
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Innovation landet am Münchner Airport: „Jugend forscht“ 2026
Was treibt junge Menschen an, wochenlang zu tüfteln, zu rechnen, zu bauen und zu experimentieren – und das alles freiwillig, neben der Schule? Die Antwort liegt in der Kraft der Neugier. Und genau diese Neugier bekommt am Flughafen München eine ganz besondere Bühne: Bereits zum 23. Mal richtet die Flughafen München GmbH (FMG) den Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ und „Jugend forscht Junior“ aus – und macht den Airport damit für zwei Tage zum Epizentrum junger Wissenschaft.
Unter dem diesjährigen Wettbewerbsmotto „Maximale Perspektive“ präsentieren 79 Nachwuchsforscherinnen und -forscher im Alter von zehn bis 19 Jahren ihre Projekte. Sie kommen aus den Landkreisen Freising und Erding sowie dem gesamten Münchner Umland – und sie bringen Ideen mit, die begeistern, überraschen und manchmal schlichtweg faszinieren.
Ein Wettbewerb mit Tradition – und mit Zukunft 🔬
„Jugend forscht“ ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Seit 1965 gibt er jungen Talenten die Möglichkeit, eigene Ideen zu entwickeln, wissenschaftlich zu testen und öffentlich zu präsentieren. Der Regionalwettbewerb am Münchner Airport ist dabei weit mehr als eine Ausstellung: Er ist ein Statement für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Region.
Die Flughafen München GmbH engagiert sich seit über zwei Jahrzehnten mit bemerkenswertem Einsatz als Ausrichter – und das nicht ohne Grund. Ein internationaler Großflughafen wie München lebt von Innovation, Technik und gut ausgebildeten Fachkräften. Wer hier Forschergeist weckt, investiert in die Zukunft der gesamten Region.
Die Fachgebiete im Überblick
Die eingereichten Projekte decken ein beeindruckend breites thematisches Spektrum ab. Bewertet werden die Arbeiten von insgesamt 30 Jurorinnen und Juroren in folgenden Fachbereichen:
| Fachgebiet | Beschreibung |
|---|---|
| Arbeitswelt | Projekte rund um Berufsalltag, Ergonomie, Organisationsformen |
| Biologie | Lebewesen, Ökosysteme, Genetik, Mikrobiologie |
| Chemie | Stoffe, Reaktionen, Materialwissenschaften |
| Mathematik / Informatik | Algorithmen, Datenanalyse, Modellierung, Programmierung |
| Geo- und Raumwissenschaften | Geografie, Geologie, Meteorologie, Weltraumforschung |
| Physik | Mechanik, Optik, Elektrizität, Quantenphänomene |
| Technik | Konstruktion, Ingenieurwesen, Prototypen, Robotik |
Besondere Projekte 2026: Von Lindbergh bis zur KI-Gentechnik ✈️
Unter den 79 Wettbewerbsbeiträgen stechen in diesem Jahr zwei Projekte besonders hervor – beide aus Schulen im Münchner Umland, beide auf ihre Art beispielhaft für das Potenzial junger Forschungsgeister.
Die „Spirit of St. Louis“ – ein Flugzeugmodell mit Geschichte
Tiffany Liebs, Emilia Wegmaier und Jayda Tolkmitt von der Erzbischöflichen Mädchenrealschule Heilig Blut in Erding haben sich einem echten Stück Luftfahrtgeschichte gewidmet: dem legendären Flugzeug „Spirit of St. Louis“. Mit dieser einmotorigen Hochdeckermaschine gelang Charles Lindbergh am 20./21. Mai 1927 als erstem Menschen die nonstop-Nordatlantiküberquerung von New York nach Paris – ein Flug von über 5.800 Kilometern, allein, ohne Autopilot, ohne Schlaf.
Die drei Schülerinnen bauen ein detailgetreues Modell dieser Maschine und setzen sich dabei intensiv mit dem Zusammenspiel von Technik und Physik auseinander: Auftrieb, Luftwiderstand, Gewichtsverteilung – alles Fragen, die Lindbergh damals mit dem Leben beantworten musste. Ein Projekt, das Geschichte greifbar macht.
CRISPR GenieLAB – Gentechnik trifft Künstliche Intelligenz
Daniel Panoor und Tobias Weichelt vom Carl-Orff-Gymnasium in Unterschleißheim beschreiten einen Weg, der mitten in die Zukunft der Biowissenschaften führt. Ihr Projekt „CRISPR GenieLAB“ verbindet zwei der spannendsten Technologiefelder unserer Zeit:
- CRISPR-Cas9 (Clustered Regularly Interspaced Short Palindromic Repeats) ist eine revolutionäre Methode zur gezielten Veränderung des Erbguts – vereinfacht gesagt: eine molekulare „Gen-Schere“, mit der DNA präzise geschnitten und verändert werden kann. Für ihre Entdeckung wurde 2020 der Nobelpreis für Chemie vergeben.
- Machine Learning (ein Teilbereich der Künstlichen Intelligenz) bezeichnet Verfahren, bei denen Computersysteme aus Daten lernen und eigenständig Muster erkennen – ohne explizit programmiert zu werden.
- gRNA-Kandidaten (guide RNA) sind kurze RNA-Moleküle, die der Gen-Schere zeigen, an welcher Stelle der DNA sie schneiden soll. Die richtige Auswahl dieser „Führungsmoleküle“ ist entscheidend für den Erfolg eines CRISPR-Experiments.
Die beiden Schüler entwickeln mehrere Machine-Learning-Modelle, trainiert auf öffentlich verfügbaren CRISPR-Datensätzen. Ihr Ziel: die Arbeit von Biologinnen und Biologen zu beschleunigen, indem geeignete gRNA-Kandidaten schneller und besser begründet ausgewählt werden können. Ein Beitrag, der das Potenzial hat, echte Forschungsprozesse zu verändern.
Wann und wo? Die Wettbewerbstage im Detail 📅
Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, die Projekte der jungen Forscherinnen und Forscher live zu erleben und direkt mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen. Die Ausstellung findet statt im:
LabCampus 52, 85356 Flughafen München
| Tag | Datum | Öffnungszeiten |
|---|---|---|
| Mittwoch | 25. Februar 2026 | 11:00 – 17:00 Uhr |
| Donnerstag | 26. Februar 2026 | 10:00 – 13:00 Uhr |
Der LabCampus am Münchner Airport ist selbst ein Ort der Innovation: ein Innovations- und Technologiezentrum direkt auf dem Flughafengelände, das Startups, Forschungseinrichtungen und Unternehmen beheimatet. Ein passenderer Rahmen für „Jugend forscht“ lässt sich kaum denken.
Gut ankommen, um dabei zu sein – Parken und Übernachten am Flughafen München 🚗
Parkmöglichkeiten um die Veranstaltung Jugend forscht am FSJ zu besuchen, findenSie in der Parkanlage P50. Sie erhalten am Infostand am Eingang Gutzeitkarten zum kostenlosen Ausfahren aus dem Parkplatz.
Wer die Wettbewerbstage am Münchner Airport besuchen möchte, und es in Kombination mit einem Flug plant, für den lohnt sich ein Blick auf die Parkmöglichkeiten und Hotels in direkter Flughafennähe.
Empfohlene Parkplätze in der Nähe des Flughafens München
Airparks Parkhaus München
Das Airparks Parkhaus überzeugt durch hohe Servicequalität und unkompliziertes Parken ohne Schlüsselabgabe. Das Fahrzeug verbleibt sicher in der eigenen Obhut. Fahrzeuge mit einer maximalen Höhe von 2,10 m, einer Breite von 2,50 m und einer Länge von 5,00 m finden hier problemlos einen Stellplatz.
drive&park Parkplatz München Freising
Gelegen in Freising, punktet dieser Parkplatz mit hohen Sicherheitsstandards und ohne Schlüsselabgabe. Besonders praktisch: Die Höhenbeschränkung entfällt hier – auch höhere Fahrzeuge parken problemlos. Breite bis 2,00 m und Länge bis 5,00 m werden problemlos abgedeckt.
Empfohlene Hotels am Flughafen München
Mövenpick Hotel München Airport
Das Mövenpick Hotel München Airport ist die erste Wahl für alle, die Komfort und kurze Wege schätzen. Der Shuttle-Transfer benötigt nur rund 8 Minuten zum Terminal und ist im Preis inbegriffen. Ein kleiner Frühstückssnack für frühe Abreisen ist inklusive, ein vollständiges Frühstück kann flexibel zugebucht werden. Die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt, der Check-in ist ab 15:00 Uhr möglich. Superiorzimmer sind buchbar.
NH München Airport
Das NH München Airport bietet einen umfangreichen Wellnessbereich mit Sauna, einen Fitnessbereich rund um die Uhr und ein Restaurant mit ausgedehnten Öffnungszeiten. Der Shuttle braucht nur ca. 8 Minuten zum Flughafen. Frühbucher profitieren beim Frühstück von attraktiven Preisvorteilen. Wer das Auto mitbringt: Parken auf dem Hotelparkplatz ist buchbar.
Eine Übersicht aller verfügbaren Hotels mit parken (Park-Sleep-Fly) am Flughafen München sowie alle Parkmöglichkeiten am Flughafen München – inklusive Terminal 1 und Terminal 2 – finden Sie auf den jeweiligen Übersichtsseiten von park-sleep-fly.net.
Das Wichtigste auf einen Blick
- 🔬 Der Flughafen München richtet 2026 zum 23. Mal den Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ aus.
- 👩🔬 79 Nachwuchsforscherinnen und -forscher zwischen 10 und 19 Jahren präsentieren ihre Projekte.
- 📐 Vertreten sind 7 Fachgebiete: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Geo- und Raumwissenschaften, Physik und Technik.
- ✈️ Besonders spannend: ein Modell der „Spirit of St. Louis“ sowie das KI-Gentechnik-Projekt „CRISPR GenieLAB“.
- 📅 Besuch möglich am 25. Februar 2026 (11–17 Uhr) und 26. Februar 2026 (10–13 Uhr) im LabCampus 52 am Flughafen München.
- 🚗 Praktische Parkmöglichkeiten und komfortable Hotels mit Shuttle-Service stehen in direkter Flughafennähe bereit.
Wer den Wettbewerb besucht und dabei vielleicht auch gleich einen Flug vor oder nach dem Termin plant, ist mit den Hotels und Parkplätzen von park-sleep-fly.net bestens aufgestellt – entspannt anreisen, gut schlafen, pünktlich starten.
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