Fraport mit Passagierzahlen auf Vorkrisenniveau – was das für Reisende bedeutet
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Fraport meldet erstmals wieder Passagierzahlen auf Vor-Corona-Niveau
Gute Nachrichten für Urlaubs- und Geschäftsreisende: Der Fraport-Konzern, Betreiber des Frankfurter Flughafens und weiterer internationaler Airport-Standorte, hat in seiner aktuellen Neunmonatsbilanz 2024 erstmals wieder ein Passagieraufkommen erreicht, das auf dem Stand von 2019 liegt – also vor der COVID-19-Pandemie. Insgesamt nutzten rund 144 Millionen Menschen eines der von Fraport geführten Flughäfen.
Starke Entwicklung an internationalen Standorten
Während sich die Entwicklung am Heimatstandort Frankfurt langsamer vollzieht (87,8 Prozent des 2019er-Niveaus), verzeichnen besonders die Flughäfen in Griechenland (+21,3 %), Lima (+8,1 %) und Antalya (+6,8 %) Rekordzahlen. Diese internationalen Standorte profitieren von erweiterten Kapazitäten und neuen Infrastrukturmaßnahmen.
Umsatz und Ergebnis legen zu
Auch finanziell zeigt sich Fraport stabil. Der bereinigte Umsatz stieg um 7,8 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Besonders erfreulich ist die Entwicklung des Free Cash Flows – also dem frei verfügbaren Zahlungsmittelüberschuss, der nach Abzug aller Investitionen übrig bleibt. Mit einem Anstieg auf 48,2 Millionen Euro nach neun Monaten liegt dieser erstmals seit 2018 wieder im positiven Bereich.
| Kennzahl | Veränderung |
|---|---|
| Passagierzahlen gesamt | +4,6 % |
| Bereinigter Umsatz | +7,8 % (3,2 Mrd. €) |
| EBITDA | +9,8 % (1,2 Mrd. €) |
| Konzern-Ergebnis | +1,7 % (442 Mio. €) |
| Free Cash Flow (Q3) | +373 Mio. € (neuer Rekord) |
Als positiver Einmaleffekt kam eine Rückvergütung zur betrieblichen Altersvorsorge (ca. 50 Mio. €) hinzu – das reduzierte den Personalaufwand merklich.
Bremsspuren in Frankfurt: Kosten dämpfen Wachstum
Am Flughafen Frankfurt machen sich laut Fraport-Vorstandsvorsitzendem Dr. Stefan Schulte weiterhin zu hohe Abgaben und staatlich regulierte Standortkosten bemerkbar. Gebühren für Sicherheit, Luftverkehrsteuer und Flugsicherung erschweren ein stärkeres Wachstum.
Ausblick: Ziel 63 Millionen Passagiere in Frankfurt bis 2025
Trotz dieser Herausforderungen wird die Prognose für das Jahr 2025 beibehalten. Die Passagiererwartung in Frankfurt liegt bei rund 63 Millionen Fluggästen. Fraport sieht sich auf Kurs, mit einem stabilen bis leicht rückläufigen Konzern-Ergebnis zu rechnen und das EBITDA moderat zu steigern.
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Das Wichtigste auf einen Blick ✈️
- Fraport erreicht erstmals seit 2019 wieder Vorkrisen-Niveau bei den Passagierzahlen.
- Internationale Airports wie Antalya oder Lima wachsen stark.
- Free Cash Flow erreicht im Q3 mit über 373 Mio. € ein Allzeithoch.
- Der Flughafen Frankfurt kämpft mit hohen Abgaben und Steuern.
- Prognose für 2025: ca. 63 Mio. Passagiere in Frankfurt.
- Empfehlenswerte Hotels und Parkmöglichkeiten sichern sorgenfreieres Reisen.
Begriffserklärungen:
IFRIC 12: Internationale Rechnungslegungsvorschrift zur Erfassung von Bauleistungen im Rahmen von Konzessionsverträgen.
EBITDA: Operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen – zeigt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Free Cash Flow: Verfügbares Geld nach Investitionen – wichtig zur Einschätzung der Finanzkraft eines Unternehmens.
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