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Lufthansa Group: Neues Klimaschutzportfolio mit 14 Projekten

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Regionalpropellerflugzeug einer Airline im Landeanflug über grünem Feld, Fokus auf umweltfreundliche Luftfahrt und Naturkulisse
Sanfter Abflug über grünen Wiesen – nachhaltige Airline auf dem Weg.

Die Lufthansa Group hat ihr Klimaschutzprojektportfolio grundlegend neu aufgestellt und setzt dabei verstärkt auf technologiebasierte Lösungen zur dauerhaften CO2-Entfernung. Das neue Portfolio umfasst 14 nach höchsten Standards zertifizierte Projekte. Darunter erstmals auch innovative Direct-Air-Carbon-Capture-and-Storage-Technologien (DACCS). Im Jahr 2025 leisteten Passagiere durch nachhaltigere Reiseoptionen Beiträge zu Klimaschutzprojekten im Umfang von mehr als 710.000 Tonnen CO2, was einem Anstieg von rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit positioniert sich die Lufthansa Group als einer der aktivsten Akteure in der Luftfahrtbranche, wenn es um die Ergänzung eigener Emissionsreduktionsmaßnahmen durch externe Klimaschutzprojekte geht.

🌍 Warum das neue Klimaschutzportfolio der Lufthansa Group ein Schritt nach vorn ist

Vier blaue Lufthansa Group Fahnen an Fahnenmasten vor hellem Himmel, wehende Werbeflaggen mit weißem Kranich-Logo und Schriftzug
Vier wehende Lufthansa Group-Fahnen vor blauem Himmel.

Wer heute fliegt, weiß: Der Wunsch, die Welt zu erkunden, und das Bewusstsein für die eigene CO2-Bilanz liegen oft nah beieinander. Genau hier setzt die Lufthansa Group mit ihrem neu zusammengestellten Klimaschutzportfolio an. Reisende, die sich bewusst für nachhaltigere Reiseoptionen entscheiden, können durch ihre Beiträge konkrete Klimaschutzprojekte rund um den Globus unterstützen, und gleichzeitig die Entwicklung zukunftsweisender Technologien mitfinanzieren.

Das überarbeitete Portfolio zeigt dabei eine klare Stoßrichtung: weg von rein naturbasierten Ansätzen, hin zu einer ausgewogenen Mischung aus bewährten und hochinnovativen Methoden. Der Anteil an Projekten, die CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre entfernen, wurde verdoppelt und beträgt nun rund 20 Prozent des Gesamtportfolios. Das ist kein kleines Detail, das ist ein Signal an die gesamte Branche.

14 zertifizierte Projekte – Was steckt dahinter?

Das Herzstück des neuen Ansatzes ist die konsequente Zertifizierung aller 14 Projekte nach höchsten verfügbaren Standards. Zu den wichtigsten Gütesiegeln zählt der Gold Standard, der unter anderem vom Umweltbundesamt empfohlen wird. Projekte mit diesem Siegel erfüllen nicht nur strikte Klimaschutzanforderungen, sondern leisten auch nachweisliche Beiträge zu den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen, also zu einer nachhaltigen Entwicklung in den Projektregionen selbst.

Die Projekte werden sowohl in den Heimatmärkten der Lufthansa Group, also Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien und Italien, sondern auch in weiteren Ländern weltweit realisiert. Das Portfolio wird gemeinsam mit renommierten Partnern umgesetzt:

  • myclimate – erfahrener Schweizer Klimaschutzpartner
  • First Climate – Spezialist für Klimaschutz- und Nachhaltigkeitslösungen
  • Ceezer – Technologieplattform für den Zugang zu hochwertigen CO2-Zertifikaten
  • Senken – Fokus auf naturbasierte Klimaschutzprojekte
  • Climeworks – Pionier der Direct Air Capture Technologie
  • 1PointFive – Führend bei Carbon Capture and Storage

Zwei Projektkategorien im Überblick

Das Portfolio gliedert sich in zwei klar definierte Kategorien, die sich in ihrer Wirkungsweise grundlegend unterscheiden:

KategorieWirkungsweiseBeispiele
Avoidance-ProjekteVerhindern, dass CO2 überhaupt erst in die Atmosphäre gelangtEnergiesparkocher, modulare Biogasanlagen
Removal-Projekte (naturbasiert)Entfernen CO2 aktiv aus der Atmosphäre durch natürliche ProzesseWiederaufforstung, Renaturierung von Naturlandschaften
Removal-Projekte (technologiebasiert)Entfernen CO2 dauerhaft über technische VerfahrenBiokohle (Biochar), DACCS (Direct Air Carbon Capture and Storage)

🔬 DACCS: Die Schlüsseltechnologie der Zukunft im Klimaschutzportfolio

Erstmals sind nun auch Projekte mit der sogenannten DACCS-Technologie (Direct Air Carbon Capture and Storage) Teil des Klimaschutzprojektportfolios der Lufthansa Group. Für Flugreisende, die hinter diesen Begriffen mehr als nur Fachjargon vermuten, lohnt ein genauerer Blick: DACCS-Anlagen filtern CO2 direkt aus der Umgebungsluft . Also nicht an einem Schornstein oder Abgasrohr, sondern buchstäblich aus der Luft, die wir alle atmen. Das abgefangene CO2 wird anschließend dauerhaft unterirdisch gespeichert, wo es geologisch sicher gebunden bleibt.

Diese Technologie gilt als besonders vielversprechend, weil sie unabhängig von einem bestimmten Emissionsort eingesetzt werden kann und echte Negativemissionen ermöglicht. Der Haken: Sie ist derzeit noch kostenintensiv und technisch aufwendig. Genau deshalb ist es bedeutsam, dass die Lufthansa Group diese Projekte nicht nur in ihr Portfolio aufnimmt, sondern sich gemeinsam mit Partnern wie Deep Sky, Airbus und Climeworks aktiv für die Förderung und Skalierung dieser Technologien einsetzt.

Nina Sproedt, Leiterin Sustainability der Lufthansa Group, erklärt den strategischen Ansatz

„Klimaschutzprojekte sind als Ergänzung zu unseren eigenen Maßnahmen zur Emissionsreduktion ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Luftfahrt und der Erreichung unserer Klimaziele. Mit unserem sorgfältig zusammengestellten Portfolio konzentrieren wir uns verstärkt auf technologiebasierte Projekte mit langfristiger CO2-Bindung. Wir leisten damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung und Skalierung dieser Technologien. Unseren Fluggästen bieten wir die Möglichkeit, hochwertige Klimaschutzprojekte und den Einsatz von nachhaltigem Flugkraftstoff zu unterstützen und sich so aktiv an der Transformation der Luftfahrt zu beteiligen.“

Nina Sproedt, Leiterin Sustainability der Lufthansa Group

710.000 Tonnen CO2 – Was Passagiere 2025 bewirkt haben

Zahlen können manchmal abstrakt wirken, nicht so hier: Im Jahr 2025 trugen Passagiere der Lufthansa Group durch bewusste Entscheidungen für nachhaltigere Reiseoptionen zur Unterstützung von Klimaschutzprojekten im Umfang von mehr als 710.000 Tonnen CO2 bei. Das entspricht in etwa dem, was knapp 80.000 Deutsche im gesamten Jahr durch alle ihre Aktivitäten zusammen verursachen.

Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von rund 20 Prozent. Da ist ein Wert, der zeigt: Das Bewusstsein für nachhaltiges Reisen wächst, und Passagiere nehmen die angebotenen Möglichkeiten zunehmend wahr. Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines strukturierten Angebots, das es Reisenden einfach macht, beim Buchen aktiv einen Unterschied zu machen.

✈️ Wie Flugreisende selbst aktiv werden können

Die Lufthansa Group bietet ihren Fluggästen über die Buchungsplattformen der Gruppenairlines die Möglichkeit, direkt an der Finanzierung der Klimaschutzprojekte teilzuhaben. Konkret bedeutet das:

  • Beim Buchen eines Fluges kann ein Beitrag zu einem oder mehreren Klimaschutzprojekten des Portfolios geleistet werden
  • Alternativ kann die Nutzung von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF – Sustainable Aviation Fuel) unterstützt werden
  • Weitere Informationen zu den einzelnen Projekten, ihrer Wirkung und den Zertifizierungsstandards sind auf den speziell eingerichteten Webseiten der Lufthansa Group Airlines verfügbar
  • Die Projekte sind nach dem Gold Standard und weiteren höchsten verfügbaren Standards zertifiziert – Transparenz und Nachvollziehbarkeit sind damit gewährleistet

Die Entscheidung liegt dabei immer beim Reisenden. Wer möchte, kann seinen Flug um einen konkreten, nachweisbaren Klimaschutzbeitrag ergänzen – ohne dabei auf das Reiseerlebnis selbst verzichten zu müssen.

Nachhaltiger Fliegen: Parken und Übernachten am Flughafen

Wer bewusst reist und beim Fliegen auf seine CO2-Bilanz achtet, denkt oft auch bei der Anreise zum Flughafen mit. Ein gut organisierter Start in die Reise mit einem sicher gebuchten Parkplatz direkt am Airport oder einer entspannten Übernachtung im Flughafenhotel am Vorabend spart nicht nur Nerven, sondern kann auch die An- und Abreise effizienter gestalten. Gut geparkt, ist halb geflogen 😉

Auf park-sleep-fly.net finden Sie alle verfügbaren Parkangebote und Flughafenhotels für Ihren Abflughafen übersichtlich zusammengestellt – inklusive direkter Buchungsmöglichkeit:

Das Wichtigste auf einen Blick

Die Lufthansa Group hat ihr Klimaschutzprojektportfolio grundlegend erneuert und setzt dabei auf eine kluge Kombination aus bewährten und hochinnovativen Ansätzen. Hier die zentralen Fakten kompakt zusammengefasst:

  • 14 Projekte im neuen Portfolio – alle nach höchsten Standards zertifiziert (u. a. Gold Standard)
  • ✅ Anteil dauerhafter CO2-Entfernungsprojekte (Removal) verdoppelt – nun rund 20 Prozent
  • ✅ Erstmals DACCS-Technologie im Portfolio enthalten
  • ✅ Partner: myclimate, First Climate, Ceezer, Senken, Climeworks, 1PointFive
  • ✅ Passagierbeiträge 2025: über 710.000 Tonnen CO2 – plus 20 % gegenüber Vorjahr
  • ✅ Projekte in Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Italien und weiteren Ländern
  • ✅ Kooperationen mit Deep Sky, Airbus und Climeworks zur Technologieförderung

Wer regelmäßig fliegt und dabei bewusst Klimaschutzprojekte unterstützt, setzt ein klares Zeichen, und trägt dazu bei, dass Technologien wie DACCS schneller zur Serienreife gelangen. Das ist keine Symbolpolitik, sondern gelebte Verantwortung, die messbar ist.

Und während man in der Ferne die Gastfreundschaft fremder Länder und ein herzliches Lächeln beim Check-in in einem kleinen Familienhotel in Sizilien <genießt, die aufmerksame Bedienung in einem Wiener Kaffeehaus, das Staunen über Offenheit und Neugier, mit der Einheimische auf Reisende zugehenm dann merkt man unweigerlich: Diese Art des Miteinanders macht Reisen erst wirklich wertvoll. Wer selbst so empfangen wird, kennt das Gefühl: Willkommen zu sein, ohne Vorbehalt, einfach so. Dieses Gefühl ist kein Privileg für Urlauber in der Ferne . Und es ist etwas, das wir auch zuhause schenken können. Deutschland ist ein Land, das die Welt kennt und von ihr gekannt wird. Und genau darin liegt eine Stärke, die sich nicht in Zertifikaten messen lässt, aber jeden Tag spürbar ist: Wer offen in die Welt reist, kehrt mit einem offenen Blick zurück. Und ein offener Blick macht jede Nachbarschaft, jede Stadt, jedes Land ein kleines bisschen besser. #wirsindmehr

Fachbegriffe erklärt

Was bedeutet DACCS (Direct Air Carbon Capture and Storage)?

DACCS steht für Direct Air Carbon Capture and Storage und bezeichnet eine Technologie, bei der CO2 direkt aus der Umgebungsluft , also nicht an einer konkreten Emissionsquelle, herausgefiltert und anschließend dauerhaft unterirdisch gespeichert wird. Im Gegensatz zu naturbasierten Methoden wie Aufforstung kann DACCS ortsunabhängig eingesetzt werden und ermöglicht echte Negativemissionen, da das CO2 geologisch stabil und langfristig gebunden bleibt. Die Technologie befindet sich aktuell noch in einer kostenintensiven Skalierungsphase, gilt aber als einer der vielversprechendsten Ansätze für die Dekarbonisierung schwer abbaubarer Emissionen.

Was ist der Gold Standard bei Klimaschutzprojekten?

Der Gold Standard ist eines der strengsten und anerkanntesten Zertifizierungssysteme für Klimaschutzprojekte weltweit und stellt sicher, dass ein zertifiziertes Projekt tatsächlich messbare, zusätzliche und dauerhafte CO2-Einsparungen bewirkt. Er wird unter anderem vom Umweltbundesamt empfohlen und verlangt über die reine Klimawirkung hinaus auch den Nachweis positiver Auswirkungen auf die lokale nachhaltige Entwicklung im Sinne der UN Sustainable Development Goals (SDGs). Projekte mit Gold-Standard-Zertifizierung gelten daher als besonders vertrauenswürdig und transparent.

Was sind Avoidance-Projekte im Klimaschutz?

Avoidance-Projekte sind Klimaschutzprojekte, die verhindern, dass CO2 oder andere Treibhausgase überhaupt erst in die Atmosphäre gelangen, anstatt bereits emittiertes CO2 wieder zu entfernen. Typische Beispiele sind die Verteilung von Energiesparköchern in Entwicklungsländern, die den Holzverbrauch und damit Waldzerstörung reduzieren, oder der Einsatz von Biogasanlagen als Alternative zu fossilen Brennstoffen. Sie sind meist kostengünstiger als Removal-Projekte und können schnell skaliert werden, binden CO2 aber nicht dauerhaft aus der Atmosphäre.

Was sind Removal-Projekte und warum sind sie besonders wertvoll?

Removal-Projekte sind Klimaschutzmaßnahmen, die CO2 aktiv aus der Atmosphäre entfernen und es dauerhaft binden. Entweder auf natürlichem Weg, etwa durch Wiederaufforstung oder Renaturierung, oder durch technologische Verfahren wie die Umwandlung von Biomasse in Biokohle oder DACCS. Ihr besonderer Wert liegt darin, dass sie nicht nur neue Emissionen verhindern, sondern bereits vorhandenes atmosphärisches CO2 reduzieren und damit eine echte Netto-Negativbilanz ermöglichen. Bei technologiebasierten Removal-Projekten gilt die CO2-Bindung in der Regel als besonders dauerhaft und verlässlich messbar.

Was versteht man unter Sustainable Aviation Fuel (SAF)?

Sustainable Aviation Fuel (SAF) bezeichnet nachhaltigen Flugkraftstoff, der nicht aus fossilem Erdöl, sondern aus erneuerbaren oder biogenen Quellen wie Pflanzenölen, Abfallstoffen, landwirtschaftlichen Reststoffen oder synthetisch über erneuerbare Energien hergestellt wird. Im Vergleich zu konventionellem Kerosin kann SAF die CO2-Emissionen eines Fluges über den gesamten Lebenszyklus des Kraftstoffs um bis zu 80 Prozent reduzieren. SAF ist mit bestehenden Flugzeugmotoren kompatibel und gilt als einer der wichtigsten kurzfristigen Hebel zur Dekarbonisierung der Luftfahrt, solange elektrische oder wasserstoffbetriebene Langstreckenflugzeuge noch nicht verfügbar sind.

Was bedeuten die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen?

Die Sustainable Development Goals (SDGs) sind 17 globale Nachhaltigkeitsziele, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet wurden und bis 2030 erreicht werden sollen. Sie umfassen Themen wie Klimaschutz, saubere Energie, Armutsbekämpfung, Gesundheit, Bildung und nachhaltige Stadtentwicklung und dienen als universeller Rahmen für eine global gerechte und ökologisch verträgliche Entwicklung. Im Kontext von Klimaschutzprojekten wie denen im Portfolio der Lufthansa Group wird die Erfüllung von SDG-Kriterien als Nachweis dafür gewertet, dass ein Projekt über die reine CO2-Wirkung hinaus auch zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der jeweiligen Projektregion beiträgt.

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