easyJet sammelt Spenden für UNICEF-Nothilfefonds an Bord
easyJet startet eine Spendenaktion zugunsten des UNICEF-Kindernothilfefonds (Children’s Emergency Fund, CEF) und sammelt ab dem 3. Juli bis zum 30. September auf allen Flügen Passagierspenden über das Kabinenpersonal. Die gesammelten Mittel fließen direkt in humanitäre Soforthilfe für Kinder und verwundbare Gemeinschaften in Krisengebieten weltweit. Bereits der Preis einer einfachen Frühstückstasse Tee soll laut easyJet ausreichen, um spürbare Hilfe zu ermöglichen. Besonders im Fokus stehen derzeit der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo sowie die Erdbebenkatastrophe in Venezuela.
Inhaltsverzeichnis
Spenden im Flugzeug: easyJet und UNICEF kämpfen gemeinsam für Kinder in Not ✈️
Wer diesen Sommer mit easyJet reist, hat die Möglichkeit, mit einer kleinen Geste etwas Großes zu bewirken. Die britische Fluggesellschaft hat für die Sommersaison eine exklusive Bordaktion ins Leben gerufen, bei der Passagiere direkt während ihres Fluges Geld für den UNICEF-Kindernothilfefonds spenden können. Das Kabinenpersonal nimmt die Spenden auf allen easyJet-Flügen entgegen. Die Aktion läuft vom 3. Juli bis zum 30. September.
Die Zusammenarbeit von easyJet und UNICEF ist kein einmaliges Projekt, sondern Teil eines längerfristigen Engagements der Airline für humanitäre Hilfe. Durch die enge Einbindung der Passagiere direkt an Bord entsteht ein niedrigschwelliger Weg, der es jedem Reisenden ermöglicht, ohne großen Aufwand einen Beitrag zu leisten.
Wo das Geld ankommt: Krisengebiete im Fokus
Die gesammelten Spendengelder werden gezielt dort eingesetzt, wo der Bedarf am dringendsten ist. UNICEF reagiert damit auf aktuelle Notlagen, die Kinder und ihre Familien besonders hart treffen. Im Mittelpunkt der aktuellen Kampagne stehen zwei konkrete Krisensituationen:
Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo

Die Demokratische Republik Kongo (DRK) kämpft aktuell gegen einen erneuten Ebola-Ausbruch, der vor allem Kinder und vulnerable Bevölkerungsgruppen betrifft. Ebola ist eine hochansteckende und oft tödliche Viruskrankheit, die das Gesundheitssystem des ohnehin fragilen Staates massiv belastet. UNICEF setzt CEF-Mittel ein, um medizinische Versorgung sicherzustellen, Aufklärungsarbeit zu leisten und betroffene Familien zu unterstützen.
Erdbebenhilfe in Venezuela

Auch Venezuela wurde zuletzt von schweren Erdbeben erschüttert. Die betroffenen Gemeinschaften benötigen dringend Hilfe beim Wiederaufbau, bei der medizinischen Grundversorgung und bei der Sicherstellung von sauberem Trinkwasser und Nahrungsmitteln für Kinder. CEF-Gelder fließen direkt in diese Soforthilfe.
Wie viel hilft wie viel? Die Wirkung kleiner Beträge
Eine häufige Hemmschwelle beim Spenden ist das Gefühl, mit kleinen Beträgen nichts bewirken zu können. easyJet und UNICEF zeigen mit dieser Aktion, dass das Gegenteil der Fall ist. Laut easyJet reicht bereits der Gegenwert einer Tasse Frühstückstee, um bis zu 400 Einheiten an lebensrettenden Hilfsgütern bereitzustellen.
| Spendenbetrag (Beispiel) | Mögliche Wirkung laut easyJet/UNICEF |
|---|---|
| Preis einer Tasse Tee | Hilfe für bis zu 400 Einheiten an Nothilfegütern |
| Kleingeld aus der Geldbörse | Beitrag zur medizinischen Grundversorgung in Krisengebieten |
| Jeder Betrag zählt | Direkter Beitrag zum UNICEF Children’s Emergency Fund |
Wann und wie kann ich spenden? Alle wichtigen Infos
Die Spendenmöglichkeit ist unkompliziert und direkt in den Bordservice von easyJet integriert. Passagiere müssen nichts vorbereiten oder vorab registrieren. Das Kabinenpersonal spricht Reisende aktiv an und nimmt Barspenden entgegen.
- Zeitraum: 3. Juli bis 30. September
- Gültig auf: allen easyJet-Flügen weltweit
- Abwicklung: direkt durch das Kabinenpersonal an Bord
- Empfänger: UNICEF Children’s Emergency Fund (CEF)
- Einsatzgebiete: Demokratische Republik Kongo (Ebola-Hilfe), Venezuela (Erdbebenhilfe) und weitere Krisenregionen
easyJet und humanitäres Engagement: Hintergrund der Aktion 🌍
easyJet zählt zu den größten Billigfluggesellschaften Europas und befördert jährlich Millionen von Passagieren auf Routen quer durch Europa und darüber hinaus. Durch die enorme Reichweite als Airline ergibt sich ein einzigartiges Potenzial für gesellschaftliches Engagement: Wenn auch nur ein kleiner Teil der Passagiere einen Beitrag leistet, summiert sich das zu einer erheblichen Gesamtsumme, die UNICEF für seine Arbeit nutzen kann.
Der UNICEF Children’s Emergency Fund ist ein speziell für Krisen- und Katastrophenhilfe reservierter Fonds, der es der Organisation ermöglicht, schnell und flexibel auf Notlagen zu reagieren, ohne auf langwierige Genehmigungsprozesse angewiesen zu sein. Gerade bei plötzlich auftretenden Ereignissen wie einem Ebola-Ausbruch oder einem Erdbeben ist diese Reaktionsschnelligkeit lebensrettend.
Warum Airline-Spendenaktionen funktionieren
Studien und Erfahrungswerte aus der Airline-Branche zeigen, dass Spendenaktionen an Bord besonders effektiv sind. Der Grund: Reisende befinden sich in einer entspannten, offenen Stimmung und sind häufig bereit, spontan zu handeln. Hinzu kommt, dass Kleingeld und übrig gebliebene Fremdwährungen oft ohnehin keine praktische Verwendung mehr finden und so sinnvoll eingesetzt werden können.
Gut zu wissen: Parken und Übernachten am Flughafen vor Ihrem easyJet-Flug
Wer mit easyJet in die Sommerferien startet und noch nach einer praktischen Lösung für die Anreise zum Flughafen sucht, findet auf park-sleep-fly.net eine umfangreiche Auswahl an Parkplätzen und Hotels direkt an deutschen und europäischen Flughäfen. Ob Sie am Vortag anreisen und entspannt übernachten möchten oder einfach nur Ihr Auto sicher parken wollen: Die Übersichtsseiten helfen Ihnen, das passende Angebot zu finden.
- Alle Parkangebote an Flughäfen: Parken und fliegen am Flughafen
- Alle Hotelangebote an Flughäfen: Hotel mit parken am Flughafen
Das Wichtigste auf einen Blick
easyJet sammelt vom 3. Juli bis zum 30. September auf allen Flügen Spendengelder für den UNICEF Children’s Emergency Fund. Das Kabinenpersonal nimmt Spenden direkt an Bord entgegen. Die Mittel fließen in akute Katastrophenhilfe, insbesondere in die Ebola-Bekämpfung in der Demokratischen Republik Kongo und in die Erdbebenhilfe in Venezuela. Bereits kleinste Beträge entfalten eine konkrete Wirkung und helfen UNICEF, schnell und direkt auf Notlagen zu reagieren.
Auch kurz innezuhalten.
Wer reist, weiß: Irgendwo auf der Welt öffnen Menschen ihre Türen, ihre Straßen, ihre Cafés und ihre Küchen für uns. Wir werden in Ländern willkommen geheißen, deren Sprache wir kaum sprechen, und trotzdem fühlen wir uns aufgenommen. Diese Erfahrung, die wohl jeder Reisende kennt, hat eine einfache Umkehrseite: Was wäre, wenn wir diese Offenheit mit nach Hause nehmen? Wer im Urlaub erlebt hat, wie bereichernder es ist, wenn Menschen einander mit echtem Interesse begegnen, der trägt dieses Gefühl wünschenswerterweise auch im Alltag in sich. Gastfreundschaft ist keine nationale Eigenschaft einer fernen Kultur, sie ist das, was wir selbst sind, wenn wir auf Reisen das Beste von uns zeigen. Deutschland hat viel zu bieten, und ein Teil davon ist die Haltung, Gäste so zu empfangen, wie wir selbst empfangen werden möchten: herzlich, neugierig und ohne Vorurteil. #wirsindmehr
Fachbegriffe aus dem Beitrag kurz erklärt
Was ist der UNICEF Children’s Emergency Fund (CEF)?
Der UNICEF Children’s Emergency Fund (CEF) ist ein speziell reservierter Nothilfefonds von UNICEF, der es der Organisation ermöglicht, bei plötzlich auftretenden humanitären Krisen wie Naturkatastrophen, Ausbrüchen von Infektionskrankheiten oder bewaffneten Konflikten sofort und ohne bürokratische Verzögerung finanzielle Mittel für die betroffenen Kinder und Gemeinschaften bereitzustellen. Der Fonds wird aus freiwilligen Spenden gespeist und ergänzt die regulären UNICEF-Programmbudgets.
Was versteht man unter Soforthilfe in der humanitären Hilfe?
Soforthilfe bezeichnet in der humanitären Hilfe alle unmittelbaren Maßnahmen, die direkt nach dem Eintreten einer Katastrophe oder Krise ergriffen werden, um das Überleben der betroffenen Menschen zu sichern. Dazu zählen unter anderem die Bereitstellung von Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Notunterkünften, medizinischer Versorgung und Schutzausrüstung. Soforthilfe ist zeitlich begrenzt und wird in der Regel durch längerfristige Wiederaufbau- und Entwicklungsprogramme ergänzt.
Was ist Ebola und warum betrifft es besonders Kinder?
Ebola ist eine schwere, oft tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch das Ebolavirus ausgelöst wird und sich über direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter Personen überträgt. Kinder sind bei einem Ebola-Ausbruch besonders gefährdet, weil ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist, weil sie häufig engen Körperkontakt zu Betreuungspersonen haben und weil sie im Falle des Verlusts von Eltern oder Pflegepersonen schutzlos werden. UNICEF setzt bei Ausbrüchen neben medizinischer Hilfe auch auf Aufklärungskampagnen und den Schutz von Waisenkindern.
Was bedeutet „vulnerable Bevölkerungsgruppen“ im Kontext von Krisen?
Als vulnerable Bevölkerungsgruppen werden in der humanitären Hilfe all jene Menschen bezeichnet, die aufgrund ihres Alters, ihres Gesundheitszustands, ihrer sozialen Stellung oder anderer Faktoren in Krisensituationen einem besonders hohen Risiko ausgesetzt sind und sich schlechter selbst schützen können. Dazu zählen typischerweise Kinder, ältere Menschen, Schwangere, Menschen mit Behinderungen sowie Personen, die in extremer Armut leben. Internationale Hilfsorganisationen wie UNICEF richten ihre Nothilfeprogramme gezielt auf diese Gruppen aus.
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