ADV-Jahrestagung 2025: Flughäfen fordern politischen Neustart
Inhaltsverzeichnis
Deutschlands Flughäfen am Wendepunkt: Was jetzt passieren muss
Der Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) hat auf seiner diesjährigen Jahrestagung 2025 in Düsseldorf klare Worte gefunden: Ohne einen politischen Neuanfang droht dem Luftfahrtstandort Deutschland der Anschluss an internationale Standards zu entgleiten. Die Veranstaltung, zu der sich Vorstände und Geschäftsführer deutscher Flughäfen versammelten, stand ganz im Zeichen wachsender geopolitischer Unsicherheiten, bürokratischer Hürden und steigender Belastungen für die Flughafenbetreiber.
Die Kernthemen der ADV-Jahrestagung 2025
ADV-Präsidentin Aletta von Massenbach brachte die Lage auf den Punkt: Flughäfen sind mehr als Verkehrsknotenpunkte – sie sind essenziell für Wirtschaft, Gesellschaft und Regionen. Doch inzwischen wird ihre Funktionsfähigkeit durch verschiedenste Faktoren gefährdet.
1. Drohnen als systemisches Sicherheitsrisiko
Vorfälle wie jüngst in München und Brüssel zeigen: Drohnen sind keine Einzelfälle mehr, sondern stellen eine reale Bedrohung für Flugverkehr und Sicherheit dar. Die Verantwortung zur Überwachung und Abwehr dieser unbemannten Flugobjekte müsse beim Staat liegen, betont von Massenbach – als Teil seiner Pflicht, kritische Infrastrukturen zu schützen.
➡️ Kritische Infrastruktur: Dazu zählen Einrichtungen, die für das gesellschaftliche Leben von zentraler Bedeutung sind, z. B. Flughäfen oder Energienetze.
2. Bürokratie bremst Flughäfen aus
Verschärfte Berichtspflichten und überbordende Regulierung durch EU-Organe wie die EASA (European Union Aviation Safety Agency) kosten Flughäfen jedes Jahr mehrere Millionen Euro. Die ADV verlangt eine Entrümpelung des Regelwerks und mehr Handlungsspielraum für Flughafenbetreiber.
➡️ EASA: Die europäische Agentur für Flugsicherheit beaufsichtigt Standards im europäischen Luftverkehr.
3. Wettbewerbsfähigkeit wiederherstellen
Laut ADV müssen staatliche Standortkosten gesenkt und die Luftverkehrsabgabe abgeschafft werden. Außerdem sollen kleinere Flughäfen bei den Flugsicherungskosten dauerhaft entlastet und internationale Luftverkehrsabkommen ausgebaut werden.
Die Forderungen im Überblick
| Maßnahme | Ziel |
|---|---|
| Luftverkehrssteuer abschaffen | Kosten für Passagiere und Airlines senken |
| Bürokratieabbau | Planungs- und Genehmigungsprozesse beschleunigen |
| Konnektivität stärken | Internationale Vernetzung ausbauen |
| Drohnenabwehr zentralisieren | Sicherheit im Luftraum gewährleisten |
„Mobilitätsplattformen“ Flughafen – Doch wie bleibt der Reisekomfort erhalten?
Lars Redeligx, ADV-Vizepräsident, fasste es treffend zusammen: Flughäfen sind Plattformen für Mobilität, Innovation und wirtschaftlichen Austausch. Damit Reisende diese Plattformen auch in Zukunft bequem nutzen können, braucht es nicht nur politische Unterstützung, sondern auch leistungsstarke Services direkt vor Ort – etwa für eine stressfreie An- und Abreise.
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Politik wie so oft gefragt
Die ADV warnt: Ohne politische Kurskorrektur drohen deutschen Flughäfen wirtschaftliche und infrastrukturelle Nachteile. Vor allem Sicherheit, weniger Bürokratie und international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen sind gefordert. Für Reisende bedeutet das vor allem eines: Planungssicherheit wird zur Mangelware. Umso wichtiger ist es, schon heute auf verlässliche und bequeme Services wie Flughafentransfer, Parkangebote und Hotels mit Shuttle zurückzugreifen.
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